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Wassermelder: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Wasserschaden ohne Wassermelder

Der Teppich, der Mahagonischrank, die Couch – alles steht unter Wasser. Für viele ein Alptraum, der nicht wahr werden darf. Und doch hat mehr als jeder zweite Haushalt in Deutschland bereits einmal einen Wasserschaden erlitten.

Die gute Nachricht ist – in beinahe allen Fällen hätte der Wasserschaden verhindert werden können. Mithilfe eines Wassermelders wird im Falle von zum Beispiel geplatzten Rohren ein Warnsignal abgegeben. So kann schlimmeres verhindert und die Reaktionszeit verkürzt werden. In diesem Beitrag haben wir die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Wassermelder Tests.

Unsere Favoriten

Der beste Wassermelder mit extra lautem Alarm: Easik Wassermelder*
“Ich höre ihn immer und überall. Endlich kann ich beruhigt schlafen.”

Der beste Wassermelder mit flexiblen Kontaktpunkten ABUS Wassermelder HSWM 1000*
“Die ganze Waschküche ist gesichert – und das alles mit nur einem Gerät!”

Der beste Wassermelder mit Smart-Home-Funktion: Eve Water Guard Smarter Wassermelder*
“Eine tolle Ergänzung in meinem Smart-Home.”

Der beste Wassermelder mit Frostwarnung: Ourjiob Wassermelder*
“Ich bin auf jedes Wetter vorbereitet, zu jeder Zeit.”

Der beste Wassermelder im Viererpack: VisorTech Wasserstandsmelder*
“Zwei für mich und zwei für meine Eltern. Diese Wassermelder sind perfekt für jede Altersklasse.”

Der beste Wassermelder mit Notrufschnellwahl: Bosch Smart Home Wassermelder*
“Noch nie konnte ich so schnell wie jetzt die Hilfe anwenden, die benötigt wird.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Wassermelder schlagen Alarm, sobald sie Wasser in der Nähe detektieren.
  • Wasserschäden erlebt in Deutschland jeder zweite Haushalt, deswegen lohnen sich Wassermelder für jeden.
  • Man unterscheidet zwischen aktiven und passiven, sowie zwischen Kabel-betriebenen und Batterie-betriebenen Wassermeldern.
  • Wassermelder werden entweder auf den Boden gestellt, in Nähe des Gefahrenherdes, oder aber an der Wand montiert.
  • Für jedes Portemonnaie und für jeden Anspruch kann man Wasseralarmmelder im Discounter, Fachhandel oder in Online-Shops erwerben.

Die besten Wassermelder: Favoriten der Redaktion

Folgende Wassermelder genügen den strengen Kriterien unseres Kaufratgebers. Deswegen können wir sie besten Gewissens empfehlen.

Der beste Wassermelder mit extra lautem Alarm: Easik Wassermelder

Was uns gefällt:

  • Alarm mit 130 Dezibel Lautstärke
  • Schlüsselschalter
  • Ein-Klick-Aktivierung
  • kostengünstig
  • energieeffizient
Was uns nicht gefällt:

  • Lautstärke kann nicht gedrosselt werden

Redaktionelle Einschätzung

Der Easik Wassermelder ist ausgestattet mit einem extra lauten Alarm. Damit ist er perfekt geeignet für Menschen, die in einem großen Haus wohnen, einen sehr tiefen Schlaf haben, oder einfach nur gerne laute Musik hören. Mit 130 Dezibel übersteigt dieser den normalen Lautstärkepegel, der für die Wohnung benötigt wird, um knapp 40 Dezibel.

Ausgestattet mit einem extra Schlüsselschalter kann der Alarm einfach ausgeschaltet werden, ohne vorher den Sensor zu trocknen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die praktische Ein-Klick-Aktivierung: wie der Name schon sagt, benötigt es nur einen Klick, um den kompletten Melder zu aktivieren. Wird er nicht benötigt, kann er ebenso einfach ausgeschaltet werden. Somit ist er ebenfalls besonders energieeffizient.

Der Wasserstandmelder erfüllt alle grundlegenden Funktionen ausgezeichnet und liegt dabei im unteren Preissegment – er ist also auch für den schmalen Geldbeutel geeignet.

Das einzige Manko, das wir sehen ist, dass die Lautstärke nicht gedrosselt werden kann. Entweder Du bist schnell vor Ort, um ihn auszuschalten, oder aber Du hast keine geräuschempfindlichen Nachbarn. Wer sich aber wegen der Lautstärke für den Wassermelder entscheidet, der hat nichts zu befürchten, denn genau das ist seine Stärke.

Energiequelle: Batterie | Gewicht: 88 Gramm | Montage: Dübel und Schrauben

Der beste Wassermelder mit flexiblen Kontaktpunkten: ABUS Wassermelder HSWM 1000

Was uns gefällt:

  • flexible Kontaktpunkte durch mitgeliefertes Kabel
  • preisgünstig
  • 3 Jahre Lebensdauer Batterie
  • robust bei Abstürzen auf harte Oberflächen
  • einfache Montage
Was uns nicht gefällt:

  • kein An- und Ausschalter

Redaktionelle Einschätzung

Der ABUS Wassermelder ist besonders beliebt bei Kunden. Positiv hervorzuheben ist die Flexibilität der Kontaktpunkte, die durch ein mitgeliefertes Kabel von 150 Zentimetern gewährleistet wird. So kann der Kontaktpunkt direkt am Melder, aber auch an entfernterer Stelle sein.

Wegen des günstigen Preises eignet sich der Wassermelder auch für ein kleines Budget. Die Lebensdauer der Batterien ist mit drei Jahren länger als bei vergleichbaren Meldern dieser Preisklasse. Zudem ist das Gehäuse so stabil, dass auch Abstürzen auf den harten Boden von 1,5 Metern Höhe standgehalten wird.

Was uns nicht gefällt ist, dass es keinen An- und Ausschalter gibt. Das bedeutet, dass die Batterie herausgenommen werden muss, im Fall des Wasserkontakts. Dies ist definitiv ein Punkt, der verbessert werden könnte.

Die Montage ist einfach, mit der Größe einer Zigarettenschachtel passt der Wassermelder auch beispielsweise in ein Kellerfenster. Oft reicht es aber auch, den Melder auf den Boden zu stellen, die Montage mit Schrauben ist optional.

Energiequelle: Batterie | Gewicht: 160 Gramm | Montage: Gummistopfen und Schrauben

Der beste Wassermelder mit Smart-Home-Funktion: Eve Water Guard Smarter Wassermelder

Was uns gefällt:

  • Smart-Home kompatibel
  • zwei Meter langes Sensorkabel
  • viele Benachrichtigungs-Arten
  • 100 Dezibel
  • Alarmtestmodus
Was uns nicht gefällt:

  • nur kompatibel mit neuen Handysoftwaresystemen

Redaktionelle Einschätzung

Der Eve Water Guard Wassermelder ist Smart-Home kompatibel, sofern die benötigte Steuerzentrale (HomePod oder Apple TV) vorhanden ist. Zudem werden die Daten via Bluetooth Low Energy übertragen. Mit dem zwei Meter langen Sensorkabel kann ein großer Bereich überwacht und somit schnell reagiert werden. Bei Bedarf ist dieses Kabel auch noch verlängerbar auf 150 Meter.

Der Wassermelder verfügt über mehrere Benachrichtigungs-Arten im Störfall: Der 100 Dezibel Alarm Ton ist etwas lauter als der Durchschnitt. Zusätzlich gibt es einen visuellen Alarm in Form von blinkendem Licht und Mitteilungen auf Apple Geräte wie iPhone, iPad und Apple Watch.
Außerdem gibt es einen Alarmtestmodus, mit dem die Funktionalität regelmäßig überprüft werden kann.

Eine Sache, die noch anzumerken ist, wäre, dass nur die neueren Versionen des Apple Betriebssystems kompatibel sind mit dem Eve Guard Wassermelder.

Energiequelle: Netzbetrieben | Gewicht: keine Angaben | Montage: Steckdose

Der beste Wassermelder mit Frostwarnung: Ourjiob Wassermelder

Was uns gefällt:

  • Benachrichtigung bei Frost
  • schwimmt auf Wasseroberfläche
  • 10 Stunden Alarmdauer
  • visueller und akustischer Alarm
  • kostengünstig
Was uns nicht gefällt:

  • Anleitung nur auf Englisch

Redaktionelle Einschätzung

Der Ourjiob Wassermelder hat die praktische Zusatzfunktion der Benachrichtigung bei Frost im Winter. Werden Wohnräume aufgrund von Urlaub beispielsweise für eine längere Zeit nicht beheizt, so kann es passieren, dass die Rohre gefrieren. Aber auch ohne Urlaub ist nicht jeder Raum immer beheizt oder unter Aufsicht, weshalb diese Warnung sehr sinnvoll sein kann.

Der Wassermelder ist sehr klein und die Installation erfolgt einfach durch Aufstellen. In den vier Standfüßen befinden sich die Sensoren – sobald das Wasser steigt, schwimmt der Wassermelder auch auf der Wasseroberfläche. Der Alarm kann bis zu 10 Stunden anhalten und erfolgt in visueller und auch akustischer Form.

Bei all den Funktionen bietet der Ourjiob Wassermelder ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einzig zu bemängeln ist jedoch, dass die Anleitung nur auf Englisch ist. Da diese jedoch nicht besonders kompliziert ist und im Notfall die Übersetzung einfach recherchiert werden kann, empfehlen wir diesen Wassermelder dennoch uneingeschränkt weiter.

Energiequelle: Batterie | Gewicht: 60 Gramm | Montage: Aufstellen 

Der beste Wassermelder im Viererpack: VisorTech Wasserstandsmelder

Was uns gefällt:

  • kommt im praktischen Viererpack
  • gut für Senioren geeignet
  • einfache Inbetriebnahme
  • extra klein
  • extra leicht
  • warnt bei Wasserstand ab 1-2 Millimeter
Was uns nicht gefällt:

  • piepen bei Nässe, nicht bei Feuchtigkeit

Redaktionelle Einschätzung

VisorTechs Wasserstandsmelder kommen im praktischen Viererpaket. So kann quasi direkt ein Großteil der Wohnung versorgt werden, oder ein Raum, der anfälliger ist für Wassserlecks, wie zum Beispiel die Waschküche.

Das Produkt ist batteriebetrieben und benötigt drei Kontaktzellen. Die Inbetriebnahme ist simpel und somit perfekt für Senioren geeignet – VisorTechs Wasserstandmelder wurden als “zertifiziertes Produkt für Senioren” ausgezeichnet.  Ohne Montage sind alle vier Warnmelder direkt einsatzbereit. Mit der extra kleinen Größe und dem extra kleinen Gewicht sind sie sehr unauffällig und können überall platziert werden – ohne auf- oder runterzufallen.

Schon ab einem Wasserstand von einem bis zwei Millimetern schlagen die Melder Alarm. Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang anzumerken ist, dass lediglich der Wasserstand – nicht aber Feuchtigkeit gemessen wird. Wer das nicht weiß, hat falsche Erwartungen an das Produkt oder im schlimmsten Fall sogar eine Fehlinstallation. Dies gilt es vor dem Kauf zu wissen, damit Du schlussendlich das richtige Produkt für Dich in Deinen Händen hältst.

Energiequelle: Batterie | Gewicht: 26 Gramm | Montage: Aufstellen 

Der beste Wassermelder mit Notrufschnellwahl: Bosch Smart Home Wassermelder

Was uns gefällt:

  • Notruf-Direktwahl in Apps
  • trennt Geräte vom Strom bei Wasseraustritt
  • Live-Bild
  • rutschfest
  • einfache Montage
Was uns nicht gefällt:

  • nicht nutzbar ohne Smart Home Controller

Redaktionelle Einschätzung

Der Bosch Smart Home Wassermelder verfügt über vielfältige Warnmechanismen, die einfach installiert werden können. Die Smart Home Funktion bringt viele Vorteile mit sich: mittels App wirst Du im Falle des Wasserschadens sofort benachrichtigt und kannst bei Bedarf den Notruf, also die Feuerwehr, direkt per App rufen. Außerdem trennt der smarte Wassermelder betroffene Geräte vom Stromnetz, um schlimmeres zu vermeiden.

Per Live -Bild hast Du immer eine klare Sicht auf die Dinge, die in der Nähe des Wassermelders vor sich gehen. Dank Silikonbeschichtung ist der Wasseralarmmelder zudem auch rutschfest. Und sollte beim Boden wischen oder durch das Haustier der Standort doch einmal geändert werden, weißt Du das sofort, auf Wunsch auch mit Fotobeweis, dank App.

Zu guter Letzt ist die Montage des Melders kinderleicht – trotz der vielen Funktionen. Die Plastiklasche entfernt und schon kann man ihn aufstellen und direkt in Betrieb nehmen. Einen Punkt müssen wir jedoch anmerken, und zwar, dass der Bosch Smart Home Wassermelder nur mit Smart Home Controller zu bedienen ist.

Dieser muss separat käuflich erworben werden und ist ohne nicht nutzbar. Dies ist jedoch nur eine kleine Zusatzinvestition, die immer noch in keinem Verhältnis zu den Kosten für die Reparatur steht, im Falle eines Wasserschadens.

Energiequelle: Batterie | Gewicht: 170 Gramm | Montage: Aufstellen 

Kaufratgeber für Wassermelder

Um den richtigen Wassermelder für Dich zu finden, musst Du ein paar Dinge wissen und beachten. Darauf werden wir jetzt weiter eingehen.

Was ist ein Wassermelder?

Ein Wassermelder ähnelt stark dem herkömmlichen Rauchmelder. Anstatt bei Rauch Alarm zu schlagen, erkennt der integrierte Sensor, wenn Wasser austritt und gibt eine Warnung in Form von akustischen Signalen, SMS, Anruf oder Warnlicht ab.

Dies sind die basalen Funktionen des Wassermelders. Natürlich gibt es zahlreiche Zusatzfunktionen und Weiterentwicklungen, auf die wir nachfolgend weiter eingehen.

Besonders im Keller oder in lange nicht renovierten Häusern ist das elektronische Gerät von Nutzen. Auf die Ursachen von Wasserschaden kommen wir noch zu sprechen. Fest steht aber, dass viele Leckagen eine lange Zeit unbemerkt bleiben, die langsam aber sicher fortschreiten und teure Schäden hinterlassen können. Der Wassermelder hat den Vorteil, dass Hinweise gesendet werden, sobald er nur mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

Wie funktioniert ein Wassermelder?

Ein Wasserstandmelder besteht aus den drei Komponenten Steuereinheit, Alarmeinheit und mehreren Sensoren. Der gewöhnliche Wassermelder reagiert mittels Sensoren, die sich am Gehäuseboden befinden, auf Veränderungen in seiner direkten Umgebung: sobald dieser sogenannte Feuchtigkeitssensor mit Wasser in Berührung kommt, schlägt er Alarm.

Achtung: Die Sensoren im Wassermelder reagieren nicht auf das Wasser selbst, sondern auf die Änderung der Leitfähigkeit.

Da Ionen im haushaltsüblichen Leitungswasser enthalten sind, schlagen die Sensoren auf diese Veränderung an. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass die meisten Wassermelder nicht auf destilliertes Wasser anschlagen.

Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Wassermeldern – dem aktiven und dem passiven Wassermelder. Dies bringt wichtige Veränderungen in der Funktionsweise mit sich:

Passiver Wassermelder

Der passive Wassermelder wird meist mittels 9-Volt-Batterie betrieben. Am Gehäuseboden befindet sich der Feuchtigkeitssensor mit drei Elektronen, die den elektrischen Widerstand messen. Wird der Sensor nass, so gibt der Melder ein akustisches Alarmsignal ab.

Aktiver Wassermelder

Aktive Wassermelder sind in der Lage ein Gerät zu bedienen, oder aber auch das Haus zu steuern. Dies geschieht, indem sie beispielsweise die Wasserversorgung im Falle des Alarms abschalten.

Warum braucht man Wassermelder?

Wasserschäden stehen in Deutschland an der Tagesordnung: Über 3.000 Mal täglich – also circa alle 30 Sekunden – kommt es zu einem Wasserschaden in deutschen Haushalten. Ob geplatzte Heizungsrohre, undichte Spülmaschinen oder falsch angeschlossene Waschmaschinen – in kürzester Zeit stehen die Wohnung oder das Haus unter Wasser.

Das hat häufig beschädigte Möbel, Schimmelbildung oder sogar Schädigung der Bausubstanz zur Folge. Im schlimmsten Falle können chronische Erkrankungen wie Asthma entstehen.

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass die Gefahr des Wasserschadens realistisch ist und die Kosten des Wasseralarmmelders aufgewogen gegen den Sachschaden und den Preis der Gesundheit verschwindend gering sind.

Für wen eignen sich Wassermelder?

Wassermelder eignen sich für jeden. Wie Feuermelder sind sie preislich erschwinglich und einfach anzubringen. Die Schäden, die bei einem Rohrbruch entstehen, überschreiten bei weitem die Anschaffungskosten. Da eine Leckage lange Zeit unbemerkt bleiben kann, lohnt es sich im Vorhinein in diese lukrative Präventionsmaßnahme zu investieren.

Zudem gibt es viele verschiedene Bereiche, die Überwachung benötigen. In der Industrie können diese Lagerhallen oder Archive sein, im privaten Bereich die typischen Haushaltsgeräte, aber auch zum Beispiel Abwasserpumpen im Garten.

Mann putzt Wasser mit einem Schwamm auf

Wassermelder eignen sich für jeden Haushalt. Alle dreißig Sekunden gibt es in deutschen Haushalten ein Rohrbruch.

Wo wird ein Wassermelder angebracht?

Wichtig ist es, ihn möglichst nah an der potenziellen Wasseraustrittsstelle zu montieren. Da die Melder sehr klein sind, können sie problemlos an einer Vielzahl von Orten – meist am Boden – angebracht werden. Beispiele dafür wären hinter der Spül- oder Waschmine, neben der Badewanne, im Keller oder neben dem Aquarium.

Tipp: In der Duschtasse befindet sich eine Öffnung in den Fliesen, die Revisionsöffnung. Durch diese kannst Du den Wassermelder anbringen und austauschen.

Besonders nützlich ist der Einsatz an schwer einsehbaren Stellen, an denen der Überlauf nicht so schnell bemerkt wird, wie unter der Küchenzeile oder in der Duschtasse.

Die wichtigsten Kaufkriterien

Wassermelder müssen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden und nicht immer die gleichen Leistungen erbringen. Damit Du den perfekten Wassermelder für Dich findest, haben wir die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, auf die Du Dich beim Kauf achten solltest:

Messgegenstand

Jeder Wassermelder misst den Austritt von Wasser. Manche Wassermelder hingegen schlagen bereits bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Alarm, um vor Schimmel- und Pilzbefall zu schützen.

Alarm

Je nach Produkt wird der Alarm in Form eines blinkenden Hinweislichtes oder eines akustischen Signaltons abgegeben.

Der Alarmton sollte überall im Wohnraum gut wahrnehmbar sein. In der Wohnung reicht ein Alarm von 85 bis 90 Dezibel aus. Gerade bei einem Mehretagenhaus ist es sinnvoll, den Melder mittels Funk oder WLAN zu vernetzten. So können Informationen direkt an das Smartphone gesendet und schnell eingegriffen werden. Auch von unterwegs weißt Du so immer genau Bescheid.

Energie

Ist der Wassermelder batteriebetrieben? Oder wird für den Einsatz ein Kabel benötigt? Je nachdem, wofür Du den Wassermelder benötigst, kann diese Frage entscheidend sein.

Einen batteriebetriebenen Wassermelder kann man mithilfe eines Klebestreifens überall montieren. Der Sensor befindet sich hier im Melder selbst, oder ist als “Fühler” außerhalb angebracht. In der Regel braucht jeder Wasseralarmmelder ein bis zwei Batterien vom Typ AA oder AAA. Auch hier unterscheidet sich der Batterieverbrauch nach Produkt: bei Wassermeldern mit geringem Energieverbrauch hält die Batterie mehrere Jahre.

Um eine jahrzehntelange Nutzung zu ermöglichen, ist eine Lithiumbatterie zu empfehlen. Sie ist in den meisten Smartphones und Laptops verbaut ist und gilt als Energiepaket unter den Batterien, da der Ausfall nahezu unmöglich ist.

Der Kabel-basierte Wassermelder wird an der Wand oder einem Möbelstück angebracht. Wichtig ist, dass das Kabel lang genug ist, um den Boden zu berühren: Der Sensor ist im Inneren des Kabels eingebaut. Sobald Wasser auf dem Boden ausgelaufen ist und in Kontakt mit dem Sensor kommt, schlägt dieser Alarm.

Tipp: Je kürzer das Kabel, desto größer sollte der Kupfer-Querschnitt sein, um die Leitfähigkeit des Kabels nicht zu beeinträchtigen.

Die Kabellänge ist also auch ein Kriterium, das beim Kauf beachtet werden sollte. Meist ist ein kostenloses Kabel von 30 bis 50 Zentimetern Länge beim Gerätekauf mit inbegriffen. Zu empfehlen sind allerdings 1,5 bis 3 Meter. Da sich am Kabel die Messfühler befinden, steigt die Anzahl der Messfühler und somit der Überwachungsbereich mit der Kabellänge.

Die Vor- und Nachteile beider Varianten sind in der nachstehenden Tabelle aufgelistet.

Vorteile von Batterien Nachteile von Batterien Vorteile von Kabeln Nachteile von Kabeln
Flexibilität Standort keine Flexibilität Montage geeignet für große Areale Steckdose muss in der Nähe sein
leichte Montage, da Sensor am Gerät liegt eventueller Schaden durch hohen Wasserstand kein Batteriewechsel meist teurer
mehr Sensoren kein Signal bei defektem Kabel

Sensor

Der Sensor kann entweder extern, oder direkt im Wassermelder verbaut sein. Wassermelder mit Kabel setzten sich aus zwei Komponenten zusammen: der Steuereinheit und dem externen Sensor.

Wassermelder mit externen Sensoren werden an der Wand oder erhöht angebracht. Sie sind besonders für den industriellen Bereich geeignet, da große Bereiche überprüft werden können.

Die Wassersensoren sind hier nicht am Gehäuseboden, sondern am zentralen Steuergerät und am Kabel angebracht. Dadurch wird Feuchtigkeit erfasst und an den Melder weitergeleitet. Das zentrale Steuergerät ist meist zusätzlich dazu in der Lage, mithilfe eines Magnetventils den Wasserzulauf zu schließen.

Montageort

Batteriebetriebene Geräte sind auf dem Fußboden zu montieren, während Kabel-basierte Geräte flexibel im Montageort sind – ob liegend oder an der Wand ist eine Frage der eigenen Möglichkeiten und Präferenzen.

Informationsübermittlung

Im Falle eines Alarms wird der Alarmton ausgelöst und die Informationen optional zusätzlich ans Smartphone gesandt. Um ins Smart-Home integriert zu werden, ist eine WLAN-Funktion oder Z-Wave-Funktechnik notwendig. Dadurch kann der Wasserstandmelder gesteuert und Informationen ans Handy, per App oder per E-Mail übersandt werden. Im Gegensatz zum Stand-alone-Wassermeldern können Wassermelder mit Funk oder Kabel auch untereinander vernetzt sein.

Material

Das Material kann aus Kunststoff und in seltenen Fällen auch aus Aluminium bestehen. Zu beachten ist nur, dass keine Delle im Gerät sein sollte, damit die optimale Funktionsweise gewährleistet werden kann.

Zusatzfunktionen

Zusatzfunktionen können zum Beispiel die automatische Luftfeuchtigkeitsregulationen sein oder Warnungen bei Temperaturveränderung zum Schutz vor platzenden Rohren.

Die Zusatzfunktion, die auch Aquastop genannt wird, ermöglicht das automatische Stoppen der Wasserzufuhr oder trennen vom Stromnetz.
Eine Schalt- und Messsteckdose trennt defekte Geräte vom Stromnetz und senkt somit die Gefahr von Stromunfällen.

Wassermelder für den Pumpenschacht

Wassermelder für den Pumpenschacht messen den Wasserstand mithilfe eines Schwimmsensors. Innerhalb des Schachts darf der Wasserpegel einen gewissen Schwellwert nicht unter- oder überschreiten, ansonsten wird ein Schaltkontakt ausgelöst, der mit der Pumpensteuerung verbunden ist.

Zusätzlich informieren manche Wasserstandmelder automatisch den zuständigen Techniker, da diese Art von Kontrollmechanismus häufig im Gewerbe wie der Landwirtschaft, auf Baustellen und in Zoos benötigt wird.

Welche Marken stellen qualitative Wassermelder her?

Der Markt für Wassermelder ist groß und schwankt in seiner Qualität. Deswegen haben wir hier die qualitativ hochwertigsten und auch beliebtesten Hersteller für Dich zusammengestellt:

ABUS

ABUS ist ein deutsches Unternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1924 der Sicherheitstechnologie verschrieben hat. Das Unternehmen ist also nicht nur auf Wassermelder spezialisiert, sondern bietet auch weitere Sicherheitsprodukte wie zum Beispiel Fahrradschlösser an.

Bosch

Der Profi für Haushaltsgeräte aller Art besteht seit 1886. Mittlerweile ist es ein internationales, anerkanntes Unternehmen. Aber nicht nur Haushaltsgeräte werden in den Hallen von Bosch hergestellt, Bosch ist außerdem ein wichtiger Zulieferer von verschiedenen deutschen Automobilkonzernen.

GROHE

GROHE ist ein globales Unternehmen für Sanitärprodukte, sowie Badlösungen und Küchenarmaturen. Da liegt es nur auf der Hand, auch für die Sicherheit dieser in Form der Entwicklung von Wassermeldern zu sorgen.

Blaupunkt

Blaupunkt, gegründet im Jahr 1924, hieß zu dem Zeitpunkt noch “Ideal Radiotelefon- & Apparatefabrik”. Kopfhörer, die qualitativ besonders hochwertig waren, wurden mit einem blauen Punkt versehen. Genau diese erlangten größte Beliebtheit und so wurde das Qualitätssymbol zum Markennamen.

VisorTech

Der Leitsatz VisorTechs lautet “Sicherheit durch Technik!”. Dies beschreibt auch deren Produkte, die von Überwachungskameras bis hin zu Schlössern reichen.

Wo kann man Wassermelder kaufen?

Wassermelder kann man, ähnlich wie Rauchmelder, fast überall kaufen. Ob im Discounter, dem Fachhandel oder in Online-Shops.

Vorteil am Kauf beim Discounter ist vor allem der günstige Preis. Willst Du jedoch eine spezielle Funktion, so ist die Auswahl hier eingeschränkt. Auch eine spezifische Beratung ist eher unüblich.

Anders ist dies beim Fachhandel: Die Auswahl ist breit gefächert und eine Beratung beim Fachmann inklusive. Der Online-Handel bietet den Vorteil des Preisvergleichs – Deine Wahl kannst Du bequem vom Sofa aus treffen.

Wie viel kosten Wassermelder?

Der Preis für Wassermelder schwankt stark. Die günstigste Variante kannst Du bereits für sechs Euro erwerben. Der Preis steigt mit der Funktionsfähigkeit. Jeder Wassermelder misst austretendes Wasser. Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Smart-Home Anschluss können den Preis aber stark in die Höhe steigen lassen – aber auch hier gibt es Geräte unter 50 Euro. Die teuersten auf dem Markt verfügbaren Wassermelder kosten bis zu 700 Euro.

Ein Rohrbruch kann sehr viel finanziellen Schaden anrichten, deswegen lohnt sich die Anschaffung unter jeden Umständen. Wie viel Geld Du investieren möchtest, kommt jedoch ganz auf Deine Bedürfnisse an – der Markt bietet Wassermelder für jeden Geldbeutel.

Wassermelder Test-Übersicht: Welche Wassermelder sind die Besten?

Wassermelder können viel Zeit und Nerven sparen. Die Frage nach der Qualität ist hierbei entscheidend. Um dies zu überprüfen, forschen unabhängige Testmagazine und vergleichen die einzelnen Produkte auf dem Markt. Hier haben wir eine Übersicht dessen zusammengestellt.

Testmagazin Wassermelder Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Es gibt bislang keine Tests.
Öko Test Es gibt bislang keine Tests.
Konsument.at Es gibt bislang keine Tests.
Ktipp.ch Es gibt bislang keine Tests.

Wie Du siehst, gibt es bislang keine Tests zu Wassermeldern. Wir werden Dich auf den neuesten Stand bringen, indem wir die Ergebnisse aktualisieren, sobald neue Tests veröffentlicht wurden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wassermeldern

Sicherlich bist Du nun bereits Experte im Bereich Wassermelder. Ein paar Fragen kommen jedoch immer wieder bezüglich dieses Themas auf. Diese wollen wir nun beantworten.

Wo wird ein Wasserstandmelder montiert?

Im Haushalt gibt es viele Orte, die sich für die Montage eignen. Am besten ist es, das Gerät so nah wie möglich an der potenziellen Wasseraustrittsstelle zu montieren, denn falls der Sensor zu weit entfernt ist, wird die Feuchtigkeit eventuell nicht zeitnah erfasst. Mögliche Montageorte können sein:

  • Spül- oder Waschmaschine
  • neben/ unter der Dusche und Badewanne
  • unter dem Waschbecken
  • im Keller
  • neben dem Aquarium
  • neben dem Trockner

Wie wird ein Wasseralarmmelder montiert?

Bereits vor dem Kauf solltest Du Dir darüber im Klaren sein, wo Du den Wassermelder anbringen möchtest. Einige Wassermelder können einfach auf den Boden gelegt werden. Andere werden mittels Klebestreifen, Magneten oder Schrauben und Dübeln angebracht. Dies hängt auch davon ab, ob es sich um einen batteriebetriebenen oder Kabel basierten Wassermelder handelt.

Im nächsten Schritt muss entweder die Batterie eingelegt werden oder der Melder verkabelt, das heißt ans Stromnetz angeschlossen werden. Manche Melder können ebenfalls miteinander vernetzt werden, sofern mehrere im Haushalt vorhanden sind. Dafür sind die Anleitungen des Herstellers zu beachten. Manche Anbieter bieten auch den zusätzlichen Gebrauch einer App an. Die muss dann installiert und mit dem Melder verbunden werden.

Wie wird die Qualität eines Wassermelders im Betrieb gesichert?

Der Wassermelder sollte regelmäßig gewartet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass er ausreichend Schutz bietet. Alle drei, mindestens aber alle 6 Monate sollte die Wartung durch eine Fachkraft durchgeführt werden. Wie oft genau das Warten durchgeführt werden sollte, ist abhängig vom Installationssystem und dem Ort.

Tipp: Manche Melder verfügen über eine Prüftaste, um die Funktionalität zu testen nach längerem Gebrauch. Des Weiteren kann der Sensor auch leicht mit Wasser befeuchtet werden, um diesen zu prüfen.

Zusätzlich dazu solltest Du den Wassermelder regelmäßig Reinigen. Dies funktioniert am besten mit einem trockenem, weichem Tuch. Ist die Verschmutzung stark, so kann die Befeuchtung des Tuches mit lauwarmem Wasser helfen. Auf aggressive Reinigungsmittel solltest Du allerdings verzichten, da diese das Gehäuse angreifen.

Warum reagiert mein Wassermelder nicht?

In diesem Falle ist die Ursache herauszufinden, indem einige Dinge geprüft werden. Zum einen ist die Batterie oder Stromversorgung und Verkabelung zu prüfen.

Wenn bei Wasserkontakt kein Alarm abgegeben wird, kann dies an einem blockierten oder defekten Sensor liegen. Dieser ist auszutauschen.
Ansonsten ist die Überprüfung durch den Fachmann zu empfehlen.

Wie entstehen Wasserschäden?

Die Gründe für Wasserschaden sind vielfältig. Am häufigsten ist der Rohrbruch. Dies geschieht durch Rost und große Temperaturschwankungen in Form von Gefrieren, oder auch Materialfehlern.

Hinweis: Ein Rohrbruch erkennst Du an Wasserflecken an der Wand. Weitere Anzeichen sind ein plötzlicher Anstieg des Wasserverbrauchs, unangenehmer Geruch weist auf ein beschädigtes Abwasserrohr hin.

Falsch verkabelte oder defekte Haushaltsgeräte sind ebenfalls eine Ursache. In selteneren Fällen (zumindest in Deutschland) sorgt starker Niederschlag oder Hochwasser für einen Wasserschaden.

Starkregen als Ursache von Wasserschäden

Starkregen ist in manchen Regionen in Deutschlands eine der Ursachen für Wasserschäden.

Wie geht man bei einem Wasserschaden vor?

Im ersten Schritt solltest Du die Wasserzufuhr, den betroffenen oder den Hauptwasserhahn, abstellen. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, sind die Sicherungen auszustellen. Nun geht es an die Wasserentfernung: mit Eimer, Lappen und Pumpe. Ist dies alleine nicht zu bewältigen, hilft die Feuerwehr.

Um die Luftfeuchtigkeit im Haus zu senken, empfiehlt es sich Türen und Fenster zu öffnen. Teppiche, Möbel und elektrische Geräte müssen entfernt werden.

Im letzten Schritt ist der Schaden zu dokumentieren und die Versicherung sowie der Vermieter zu informieren.

Wichtig: Je nach Schaden zahlen unterschiedliche Versicherungen. Bei Gebäudeschäden zahlt die Gebäudeversicherung des Hausbesitzers.

Privateigentum wie Möbel oder Elektronik zahlt die eigene Hausratversicherung. Schäden bei Dritten (wie beispielsweise des Nachbars, der durch Schaden davon trägt durch die defekte Badewanne) trägt die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers. Bei Hochwasser ist die Elementarversicherung relevant.

Wie verhindere ich einen Wasserschaden?

Es gibt gewisse Maßnahmen, die einen Wasserschaden vorbeugen können.

Dazu gehört, den Haupthahn zuzudrehen bei Urlaub oder längerer Abwesenheit. Im Winter sollten alle Räume stets ein wenig beheizt werden, da ansonsten die Rohe gefrieren und platzen könnten. Elektrische Absperrventile schließen die Wasserzufuhr automatisch bei Leckagen.

All diese Maßnahmen eignen sich gut zur Prävention. Trotz dessen kann es jedoch zu einem unvorhergesehenen Wasserschaden kommen. Deswegen empfiehlt sich ein Wassermelder in jedem Fall. Mehr dazu in diesem Video:

Weiterführende Quellen

Dieser Ratgeber hat Dir eine breite Übersicht über die verschiedenen Arten von Wassermeldern gegeben. Wenn Du Dich aber noch tiefer einlesen möchtest, kannst Du das gerne unter den folgenden Quellen tun.

  • Aktuelle Hochwasserlage in Deutschland: Mehr erfahren
  • Leitungswasserschäden nach dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.: Mehr erfahren
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