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Hausnotruf: Test, Vergleich und Kaufratgeber

eine Seniorin telefoniert

Gerade ältere Menschen, aber auch Kinder, Schwangere oder Menschen mit Einschränkungen können unerwartet in eine Situation geraten, in der sie schnell Hilfe benötigen. Hausnotrufe können in diesen Situationen entscheidend sein, um Hilfe zu garantieren.

Doch was gibt es bei diesen Systemen alles zu beachten? Um Dir Deine Entscheidung zu erleichtern, haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Hausnotruf-Tests.

Unsere Favoriten

Der beste Hausnotruf für bis zu drei Personen: Rufhilfe von Daytech*
“Die einfache Bedienung und große Reichweite sind ideal für ältere Personen.”

Der beste Hausnotruf mit Seniorentelefon: KXTSOS von Maxcom*
“Dieses 2-in-1-System bietet nicht nur Sicherheit im Notfall, sondern kann auch als Telefon benutzt werden.”

Der beste mobile Hausnotruf mit Sturzerkennung: GPS-Watch PRO von bembu*
“Dank der Sturzerkennung wird selbst dann Hilfe angefordert, wenn der Träger dazu nicht in der Lage ist.”

Der beste Hausnotruf für Zuhause und unterwegs: Kombi-Notrufsystem von AMG-Sicherheitstechnik*
“Egal ob draußen oder Daheim, ich muss keine Sorgen um meine Liebsten haben.”

Der beste intelligente Hausnotruf: Seniorenalarm von Gigaset*
“Dieser intelligente Hausnotruf garantiert umfassende Sicherheit im Notfall.”

Der beste Hausnotruf mit zwei Empfängern: Notfallknopf von ALEENFOON*
“Die Installation und Bedienung sind sehr einfach, so kann der Alarmknopf direkt genutzt werden.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Hausnotrufe können Menschen mit einem erhöhten Unfallrisiko mehr Sicherheit und Mobilität geben.
  • Die Hausnotrufe können entweder ein akustisches Signal aussenden oder eine Kommunikationsverbindung mit den Kontaktpersonen herstellen.
  • Es gibt verschiedene Modelle für Zuhause und Unterwegs mit diversen Funktionen.
  • Sensoren können beispielsweise Stürze registrieren und automatisch um Hilfe rufen.
  • Die Sender sind klein, handlich und wasserfest, sodass sie durchgängig getragen werden können.

Die besten Hausnotrufe: Favoriten der Redaktion

In diesem Abschnitt haben wir die sechs besten Hausnotrufe aufgeführt. Die Redaktion hat diese Notrufsysteme anhand der Qualitätskriterien aus diesem Ratgeber ausgesucht.

Der beste Hausnotruf für bis zu drei Personen: Rufhilfe von Daytech

Was uns gefällt:

  • dieses Set beinhaltet drei Sender und drei Empfänger
  • die Empfangsgeräte müssen lediglich in die Steckdose gesteckt werden
  • der Sender verfügt über eine große Reichweite von 500 m
  • der Sender ist wasserdicht
  • die Lautstärke des Rufsignals ist einstellbar
  • 55 verschiedene Alarmtöne können ausgewählt werden
Was uns nicht gefällt:

  • keine Quittierung des Alarmtons

Redaktionelle Einschätzung

Das Hausnotrufsystem der Firma Daytech besteht aus drei Sendern und drei Empfangsgeräten, weshalb es für bis zu drei Nutzer gleichzeitig geeignet ist. Die Empfangsgeräte müssen lediglich in die Steckdose gesteckt werden und können daher problemlos an drei zentralen Orten in der Wohnung oder im Haus installiert werden. Sie können auch dank der einfachen Installation praktischerweise beliebig im Wohnraum neu platziert werden.

Da mehrere Empfangsgeräte an verschiedenen Orten einen Alarmton von sich geben, können die Angehörigen oder Pfleger das Signal problemlos im gesamten Wohnraum hören. Die Lautstärke des Alarmsignals kann mithilfe des Reglers auf vier Stufen von 0 bis 110 Dezibel eingestellt werden. Für das Alarmsignal stehen 55 Töne zur Auswahl.

Der Sender ist an einem Band befestigt und kann bequem wie eine Halskette getragen werden. Zudem ist er wasserdicht, weshalb er jederzeit am Körper getragen werden kann. Die Signalreichweite beträgt 500 Meter in Innenräumen und höchstens 150 Meter im Freien. Die Batterien des Senders müssen nach etwa einem Jahr gewechselt werden.

Anzahl der Sender: 3 | Anzahl der Empfänger: 3 | Reichweite: 500 m in Innenräumen und 150 m im Freien | Lautstärke: bis zu 110 dB | Quittierung: Nein

Der beste Hausnotruf mit Seniorentelefon: KXTSOS von Maxcom

Was uns gefällt:

  • die Kontaktpersonen werden im Notfall in einer Dauerschleife angerufen, bis jemand den Anruf entgegennimmt und quittiert
  • bis zu fünf Kontaktpersonen können eingespeichert werden
  • es können bis zu vier Sender können angeschlossen werden
  • das Notfalltelefon kann ebenfalls für herkömmliche Telefonate genutzt werden
  • die Notrufkontakte können über den Sender oder direkt am Telefon kontaktiert werden
Was uns nicht gefällt:

  • die Senderreichweite beträgt nur 20-30 Meter

Redaktionelle Einschätzung

Dieses Notfallsystem von Maxcom besteht aus einem Telefon und zwei Notfallknöpfen – einer Halskette und einem Armband. Es können allerdings auch weitere oder nur ein Sender bestellt werden. Auch die Auswahl des Notfallknopfes – Halskette oder Armband – ist möglich.

Der Notruf kann entweder durch die Betätigung des mobilen Senders oder der SOS-Taste am Telefon erfolgen. Der Sender darf allerdings nicht weiter als 30 Meter vom Telefon entfernt gedrückt werden. Ansonsten reicht die Signalstärke nicht aus, um einen Notruf abzusetzen.

Das Telefon muss an das Fest- und Stromnetz angeschlossen werden. Es kann zusätzlich zum eigentlichen Telefon angeschlossen werden und funktioniert wegen der Batterien auch bei einem Stromausfall.

Wird der Notruf betätigt, werden bis zu fünf Kontaktpersonen in der vorher festgelegten Reihenfolge angerufen. Die Kontakte werden in einer Dauerschleife so lange angeklingelt, bis jemand den Anruf entgegennimmt und quittiert. Bei einem Notruftelefonat schaltet sich automatisch die Freisprechanlage des Telefons an.

Anzahl der Sender: 2 | Anzahl der eingespeicherten Kontaktpersonen: bis zu 5 | Reichweite: max. 30 m | Was wird benötigt? Festnetz- und Stromanschluss

Der beste mobile Hausnotruf mit Sturzerkennung: GPS-Watch PRO von bembu

Was uns gefällt:

  • der Notrufsender kann Stürze registrieren und automatisch ein Hilfssignal aussenden
  • das Gerät verfügt über einen GPS-Tracker
  • die Freisprecheinrichtung der Uhr erlaubt Telefonanrufe
  • die Armbanduhr ist wasserdicht
  • das schlichte, aber dennoch elegante Design kann zu allem getragen werden
Was uns nicht gefällt:

  • für die telefonische Notrufoption und die Geozaunfunktion (Eingrenzung eines festgelegten Gebietes) ist ein Tarif beim Anbieter nötig

Redaktionelle Einschätzung

Bei der GPS-Watch PRO der Marke bembu handelt es sich um eine Armbanduhr mit Ortungs- und Notruffunktion. Die schlichte, aber dennoch elegante schwarze Uhr ist besonders praktisch, da sie anders als bei anderen Notrufsystemen vollkommen unauffällig ist und daher passend zu jedem Outfit getragen werden kann.

In der GPS-Watch sind einige nützliche Funktionen integriert. Dennoch ist die Uhr einfach zu bedienen, da auf unnötige Funktionen verzichteten wird.

Die Armbanduhr ist mit einem GPS-Tracker ausgestattet. Da sich die Uhr auch mit GPS und WLAN verbinden kann, wird im Falle eines Notfalls nicht nur eine Telefonverbindung zu den Kontaktpersonen hergestellt, sondern auch gleichzeitig der Standort übermittelt wird. Es können bis zu fünf Notfallkontakte eingespeichert werden.

Der Träger der Uhr kann den SOS-Knopf drücken, um Hilfe anzufordern. 3 Sekunden nach Betätigung der Taste werden die Angehörigen kontaktiert. Außerdem ist die Uhr mit einem Sturzsensor ausgestattet.

Registriert sie den Fall des Trägers, wird automatisch eine Verbindung zu den Kontaktpersonen hergestellt. Über den in der Uhr eingebauten Freisprecher können die Träger mit der Kontaktperson kommunizieren – wie bei einem Telefonanruf.

Des Weiteren ist die Armbanduhr wasserdicht und kann daher ständig getragen werden. Außerdem wird die Uhr wird mit einem Akku betrieben, der nach fünf Tagen aufgeladen werden muss.

Die Geo-Zaunoption ist erst mit einem Tarif möglich. Zudem ist eine jährliche Servicepauschale nötig, damit telefonische Notrufe und Nachricht abgesendet werden können.

Anzahl der Sender: 1 | Anzahl der eingespeicherten Kontaktpersonen: bis zu 5 | Reichweite: unbegrenzt | Was wird benötigt?: Tarif des Anbieters

Der beste Hausnotruf für Zuhause und unterwegs: Kombi-Notrufsystem von AMG Sicherheitstechnik

Was uns gefällt:

  • zwei Sender je für Zuhause und Unterwegs
  • der mobile Sender verfügt über einen Sturzsensor
  • der mobile Sender übermittelt im Notfall den Standort des Trägers an alle Kontaktpersonen
  • es können bis zu drei Notfallkontakte eingespeichert werden
  • der Notfallanruf muss quittiert werden
Was uns nicht gefällt:

  • eine SIM-Karte muss zusätzlich angeschafft werden

Redaktionelle Einschätzung

Das Kombi-Notrufsystem der Marke AMG Sicherheitstechnik besteht aus zwei Sendern für jeweils Zuhause und Unterwegs und einer Basisstation. Bei dem Notrufsender für Zuhause handelt es sich um einen klassischen stationären Hausnotruf. Dieser setzt sich aus einem Armband mit rotem Notrufknopf und einer Basisstation zusammen.

Der Sender für unterwegs hat etwa die gleiche Größe wie ein Autoschlüssel und kann als Anhänger getragen oder in die Tasche gesteckt werden. Der mobile Sender verfügt zudem über einen Sturzsensor und kann im Notfall bis zu drei Kontakte anrufen. Außerdem werden die Kontaktpersonen per SMS über den Standort des Trägers informiert. Dafür benötigt das Gerät eine SIM-Karte.

Alle drei Notfallkontakte erhalten zeitgleich eine SMS, danach werden die Nummern einzeln angerufen. Nimmt keiner der drei Kontakte den Notruf entgegen, wird die Reihenfolge der Anrufe wiederholt, bis jemand abnimmt.

Zu Hause fungiert der mobile Sender als Teil der Basisstation für den stationären Sender. Da der mobile Sender über eine SIM-Karte und einen Lautsprecher verfügt, werden hierüber die Notrufe durchgeführt. Betätigt der Träger den Notrufknopf für daheim, stellt die Basisstation eine Verbindung zu den Kontaktpersonen her. Über die Freisprechfunktion des mobilen Senders kann der Träger dann mit den Kontakten kommunizieren.

Anzahl der Sender: 2 (mobil und stationär) | Anzahl der eingespeicherten Kontakte: bis zu drei | Reichweite: unbegrenzt (mobil) und etwa 20-30 m (stationär) | Was wird benötigt? Eine SIM-Karte

Der beste intelligente Hausnotruf: Seniorenalarm von Gigaset

Was uns gefällt:

  • das System ist mit Bewegungsmeldern ausgestattet
  • die Sensoren erfassen unübliches Verhalten
  • die Kontaktpersonen werden per Benachrichtigung und Anruf informiert
  • der Hersteller gibt auf das System eine Garantie von 2 Jahren
  • es können bis zu 48 Sensoren angeschlossen werden
Was uns nicht gefällt:

  • ein monatlicher Tarif muss gezahlt werden, damit das System funktioniert

Redaktionelle Einschätzung

Das intelligente Hausnotrufsystem von Gigaset bietet mit seinen vielfältigen Funktionen umfangreiche Sicherheit. Im Falle eines Notfalls werden die Kontaktpersonen auf ihren Smartphones benachrichtigt und angerufen. Die Notrufverbindung kann durch die Betätigung des Notrufknopfes durch den Träger oder durch die Sensoren erfolgen, sollten sie etwas Unübliches registrieren.

Sollten die Bewegungsmelder unübliche Verhaltensmuster feststellen, werden die Kontaktpersonen umgehend kontaktiert. So können die Sensoren unter anderem offene Fenster und Türen erkennen. Werden über einen langen Zeitraum keine Bewegungen registriert, werden die Kontaktpersonen ebenfalls per App benachrichtigt.

Dieses System umfasst unter anderem eine Basisstation, einen Universalsensor und zwei Bewegungsmelder. Es können aber bis zu 48 Sensoren an ein System angeschlossen werden, diese müssen lediglich zusätzlich erworben werden. Der Hersteller gibt auf das System eine Garantie von 2 Jahren.

Das System wird an das Festnetz angeschlossen. Damit es einwandfrei funktionieren kann, ist ein LAN-Anschluss und der smart care Tarif nötig. Der monatliche smart care Tarif wird benötigt, um das Benachrichtigungssystem zu aktivieren.

Anzahl der Sender: kein Sender dafür bis zu 48 Sensoren | Garantie: 2 Jahre | Notruf: Benachrichtigung der Kontakte per App und Anruf | Ausstattung: eine Basisstation, ein Universalsensor und zwei Bewegungssensoren

Der beste Hausnotruf mit zwei Empfängern: Notfallknopf von ALEENFOON

Was uns gefällt:

  • die Empfangsgeräte müssen lediglich in die Steckdose gesteckt werden
  • es gibt zwei Alarmstufen
  • zusätzlich zum akustischen Alarm gibt es ein optisches Signal
  • der Sender ist wasserfest
  • es stehen 52 Alarmtöne zur Auswahl
Was uns nicht gefällt:

  • die Reichweite beträgt nur maximal 80 Meter

Redaktionelle Einschätzung

Dieser Hausnotruf der Firma ALEENFOON setzt sich aus einem Sender und zwei Empfängern zusammen. Die Empfangsgeräte werden ganz einfach in die Steckdose gesteckt und sind sofort einsatzbereit. Der wasserfeste Sender ist an einem Band befestigt und kann als Halskette durchgängig getragen werden.

Die Reichweite des Senders zum Empfänger beträgt in einem offenen Bereich 80 Meter. Es sollte berücksichtigt werden, dass Türen, Wände sowie andere Objekte diese Reichweite einschränken können.

Für den Signalton kann zwischen 52 Alarmtönen ausgewählt werden. Die Lautstärke des Tons kann auf vier Stufen bis zu maximal 110 Dezibel eingestellt werden. Die Empfänger geben nicht nur ein akustisches, sondern auch ein optisches Signal. Denn sollte die Notruftaste gedrückt werden, blinken zusätzlich die LED-Lichter des Empfangsgerätes.

Außerdem gibt es zwei unterschiedliche Alarmstufen. Wird die Taste kurzzeitig (ein bis zwei Sekunden) lang gedrückt, erklingt ein einmaliger Signalton. Wird die Taste länger (mindestens drei Sekunden) gedrückt, erfolgt ein anhaltendes Alarmsignal, das erst am Empfangsgerät quittiert werden muss. So kann der Träger des Senders übermitteln, ob es sich um einen akuten Notfall handelt oder nicht.

Anzahl der Sender: 1 | Anzahl der Empfänger: 2 | Lautstärke: max. 110 dB | Reichweite: max. 80 m

Kaufratgeber für Hausnotrufe

Beim Kauf eines Hausnotrufsystems muss so einiges beachtet werden, um sich für das richtige Modell zu entscheiden. Um Dir diese Arbeit zu erleichtern, haben wir in diesem Ratgeber alle wichtigen Kriterien zum Thema „Hausnotruf” zusammengefasst.

Was ist ein Hausnotruf?

Ein Hausnotruf ist ein kleines nützliche Gerät, mit dem im Notfall ein Alarmsignal ausgesendet werden kann, um Hilfe anzufordern. Durch das Drücken des Notrufknopfs wird per Funk ein Alarm an einen Empfänger, an die Angehörigen oder an eine Notrufzentrale gesendet. Die kontaktierten Personen können sich daraufhin umgehend melden und Hilfe holen.

Eine ältere Person hält ein Handy in den Händen

Für wen ist ein Hausnotruf geeignet?

Hausnotrufe sind geeignet für Senioren, pflegebedürftige Menschen oder Personen, die einem erhöhten Unfall- und Verletzungsrisiko ausgesetzt sind. Daher können Hausnotrufe auch für Schwangere oder Kinder nützlich sein, um im Falle eines Notfalls schnell Hilfe rufen zu können.

Wie funktioniert ein Hausnotruf?

Der Hausnotruf besteht in der Regel aus zwei Komponenten: einem Notfallknopf und einem Empfangsgerät oder einer Basisstation.

Notfallknopf mit Basisstation

Beim Betätigen des Notrufknopfs wird per Funk ein Signal an die Basisstation oder direkt an das Empfangsgerät gesendet. Wird das Signal zunächst an die Basisstation geschickt, leitet diese einen Anruf oder eine Nachricht an die Kontaktpersonen oder eine Notrufzentrale weiter. Diese können sich dann umgehend mit dem Nutzer des Notrufknopfs in Verbindung setzten.

Wichtig: Wird eine Notrufzentrale alarmiert, entscheidet diese je nach Situation, wer am besten helfen kann und ob die Angehörigen, Kontaktpersonen, der Bereitschaftsdienst oder Rettungsdienst kontaktiert werden soll.

Notfallknopf mit Empfänger

Viele Hausnotrufmodelle stellen keine direkte Verbindung zur Kontaktperson her, sondern senden ein Signal an die im Haus verteilten Empfangsgeräte. Auch hier muss die Hilfe suchende Person einen Notfallknopf drücken, um ein Alarmsignal auszusenden.

Hinweis: Die Notrufknöpfe sind wasserfest. Das heißt, sie können und sollten auch beim Duschen oder Waschen getragen werden, um im Notfall immer in Reichweite zu sein.

Geht bei den Empfängern dieses Notrufsignal ein, alarmieren sie die Angehörigen oder Pfleger mit einem akustischen Alarmton.

Welche Arten von Hausnotrufen gibt es?

Je nachdem für wen die Rufhilfe gedacht ist, muss das System zu den individuellen Bedürfnissen der Person passen. Um möglichst vielen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Funktionen. Nachfolgend stellen wir Dir die sechs wichtigsten Systeme kurz vor.

Klassische Notrufknöpfe

Der Hausnotruf, der wohl den meisten bekannt sein wird, ist der klassische Notrufknopf. Der wasserfeste Alarmknopf kann als Armband oder an einer Halskette ständig am Körper getragen werden. So kann im Falle eines Notfalls jederzeit Hilfe schnellstmöglich angefordert werden.

Beim Drücken des meist roten Notrufknopfes wird ein Signal an eine Basisstation oder direkt an ein Endgerät gesendet. Diese Basisstation kann sich wie ein Telefon vorgestellt werden. Es ist an die Telefondose und das Stromnetz angeschlossen und wird durch den Notrufknopf aktiviert. Nach Aktivierung der Basisstation stellt diese eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale oder Kontaktperson her.

Mithilfe des integrierten Lautsprechers in der Basisstation kann der Nutzer von überall mit der Person am anderen Ende der Leitung kommunizieren. Einige Notrufknöpfe können eine Sprechverbindung auch selbst ohne eine Basisstation herstellen, da sie über ein Mikrofon und einen Lautsprecher verfügen.

Mobile Meldesysteme

Mobile Notrufgeräte sind oftmals kaum größer als ein Autoschlüssel. Sie können als Armbänder, Uhren oder Anhänger getragen oder in die Tasche gesteckt werden. Daher sind die kleinen Sender optimal, um sie mitzunehmen.

Außerdem sind diese Alarmknöpfe einfach zu bedienen und meistens nur mit wenigen Knöpfen ausgestattet. Wenn der Notrufknopf gedrückt wird, wird ein Alarm an das Handy der Kontaktperson oder an eine Notrufzentrale geschickt.

Einige mobile Modelle sind zusätzlich mit GPS ausgestattet und können den Standort an eine Notrufzentrale oder an eine Kontaktperson weiterleiten. Des Weiteren gibt es auch Modelle, in denen ein Sturzsensor integriert ist. Dieser registriert den Fall des Trägers und sendet automatisch, ohne dass der Träger den Notrufknopf betätigen muss, ein Alarmsignal aus.

In diesem Video wird gezeigt, wie ein solches mobiles Notrufsystem funktioniert:

Mir-geht-es-gut-Taste

Diese Taste ist an der Basisstation verfügbar und muss täglich gedrückt werden, um zu signalisieren, dass es der Person gut geht. Die Nutzer der Taste und deren Angehörige können selbst einstellen, in welchem Zeitraum die Taste betätigt werden soll. Wird die Taste zum festgelegten Zeitpunkt nicht gedrückt, entsendet das Gerät ein Notfallsignal aus. Die Notrufzentrale oder Kontaktperson meldet sich daraufhin, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung ist.

Sturzsensoren

Sturzsensoren können an der Kleidung (zum Beispiel am Gürtel) der Person befestigt werden oder sind bereits in den Notrufknöpfen integriert. Stürzt die Person, registriert der Sensor den Fall und alarmiert die Notrufzentrale oder Kontaktperson.

Demenz-Ortung

Ähnlich wie das mobile Meldesystem ist auch die Demenz-Ortung mit einer GPS-Funktion ausgestattet und kann als Notfallknopf für unterwegs verwendet werden. Allerdings wird bei diesem Notrufsystem vorher ein bestimmter Bereich festgelegt, in dem sich der Träger des Notrufknopfes frei bewegen kann. Verlässt der Träger diese Zone, wird automatisch ein Signal an die Kontaktperson oder Notrufzentrale gesendet.

Intelligente Notrufsysteme

Auch intelligente Notrufsystem arbeiten mit Sensoren. Doch hier werden die Sensoren nicht an der Person befestigt, sondern in der Wohnung oder im Haus installiert.

Diese Sensoren registrieren die Bewegungen von Personen und können sogar Änderungen in Verhaltensroutinen feststellen, zum Beispiel wenn die Haustür abends geöffnet wird. Stellt das System einen unüblichen Bewegungs- oder Verhaltensablauf fest, wird ein Notsignal ausgesendet.

Welche Vor- und Nachteile bietet ein Hausnotruf?

Personen, die einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt sind, erhalten mehr Sicherheit und können weiterhin selbstständig wohnen, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein. Dennoch wird ihnen umgehend Hilfe angeboten, sollte es zu einem Notfall kommen.

Die Hausnotrufknöpfe sind auch besonders einfach zu handhaben, sodass selbst in einem Notfall keine Zeit verschwendet wird und die Hilfe suchende Person ganz leicht Unterstützung fordern kann. Außerdem sind Hausnotrufknöpfe im Idealfall immer in Reichweite und selbst in Stresssituationen intuitiv zu bedienen.

In dieser Tabelle haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile auf einem Blick zusammengefasst.

Vorteile von Hausnotrufen Nachteile von Hausnotrufen
Gewissheit im Notfall Hilfe zu rufen, gibt den Trägern Sicherheit stationäre Systeme sind nur für zu Hause geeignet
die Nutzer können weiterhin alleine wohnen und ihre Selbstständigkeit bewahren, ohne Angst vor Unfällen haben zu müssen
mit dem Hausnotruf lässt sich schnell Hilfe angefordert werden

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Hausnotrufen?

In diesem Abschnitt findest Du alles Nötige, was Du vor dem Kauf eines Hausnotrufes wissen musst. Hier wird unter anderem aufgeführt, mit welchen Preisen Du rechnen kannst, welches Zubehör Du benötigst und welche Tests es gibt.

Wie viel kosten Hausnotrufe?

Je nach Modell und dessen Funktionen können Hausnotrufsysteme zwischen 30 und 200 Euro kosten. Intelligente Systeme mit mehreren Sensoren können sogar bis zu 500 Euro kosten. Bei den Preisen kommt es immer auf die Qualität, Marke und natürlich die Funktionen an.

Mobile Hausnotrufe mit GPS kosten mehr als stationäre Haussysteme. Dasselbe gilt für Bewegungssensoren. In der Tabelle haben wir eine grobe Übersicht zusammengestellt, bei welchen Modellen Du mit welchen Preisen rechnen kannst.

Modelle Preis
Klassischer Notrufknopf 30-100 Euro (mit Freisprechanlage beim Notrufknopf bis zu 120 Euro)
Mobile Meldesysteme 70-250 Euro
Sturzsensoren 150-300 Euro
Demenz-Ortung ab 70 Euro
Intelligente Notrufsysteme ab 450 Euro

Klassischer Notrufknopf

Hier hängt der Preis vor allem von der Ruffunktion ab. Handelt es sich nur um ein akustisches Alarmsignal im Haus? Oder wird eine Kontaktperson angerufen? Die zweite Option ist wegen der komplexeren Technik teurer als die erstgenannte Variante.

Außerdem kommt es darauf an, wie viele Einstellungen Du selbst bestimmen kannst. Kannst Du die Lautstärke ändern? Den Signalton wählen? Wie viel Sender und Empfänger sind gekoppelt? All diese Antworten wirken sich auf den Preis aus.

Mobiles Meldesystem

Der Preis von mobilen Meldesystemen ist vom Design und der Technik abhängig. Modelle, bei denen lediglich ein Druckknopf vorhanden ist, sind günstiger als jene die über ein Display verfügen. Außerdem ist es auch entscheidend, ob in dem Meldesystem weitere Funktionen integriert sind. Gibt es weitere Funktionen wie zum Beispiel eine Uhr? Kann mit dem Notrufknopf auch telefoniert werden? Je mehr Funktionen der Notrufknopf hat, desto höher ist auch der Preis.

Sturzsensoren

Notrufknöpfe, die mit Fallsensoren ausgestattet sind, verfügen meist noch über weiter Extrafunktionen. Diese kosten dementsprechend mehr. Die meisten der Modelle mit Sturzsensoren haben auch ein Display mit Freisprechanlage und GPS-Tracking. Daher kosten sowohl stationäre als auch mobile Geräte mit Sturzsensoren mehr als vergleichbare Modelle ohne diese Funktion.

Demenz-Ortung

Modelle mit einer Demenz-Ortung müssen GPS-fähig sein, da mithilfe von GPS ein vorher festgelegter Bereich festgelegt werden kann, in dem sich der Träger aufhalten kann. Meistens haben diese Demenz-Ortungen noch weiter Funktionen, wie Notrufknöpfe, die manuell betätigt werden können, oder Anrufoptionen. Daher ist auch der Preis von Demenz-Ortungen dementsprechend höher.

Intelligentes Notrufsystem

Diese Systeme sind umfangreich mit Technik ausgestattet, weshalb der Preis hoch angesiedelt ist. Bewegungsmelder und Sturzsensoren gehören zu den meisten Grundausstattungen dazu. Die genauen Kosten sind abhängig von der Anzahl und Art der Sensoren, der Marke und ob das System noch mit weiteren Zusatzfunktionen ausgestattet ist.

In dieser Infografik sind nochmal alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen Modellen kurz zusammengefasst.

Infografik mit den wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Modellen

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Hausnotrufen?

In diesem Abschnitt findest Du alles Nötige, was Du vor dem Kauf eines Hausnotrufes wissen musst. Hier wird unter anderem aufgeführt, wie ein Hausnotruf installiert wird, was eine Quittierungsfunktion ist und worauf Du bei der Reichweite und Batterie achten musst.

Installation

Der Umfang der Installation ist abhängig von der Art des Gerätes. Bei mobilen Notrufknöpfen ohne Basisstation kann das Gerät schnell in Betrieb genommen werden. Bei Modellen mit einer Basisstation ist die Installation etwas aufwändiger, aber auch leicht zu bewältigen.

Mobile Notrufgeräte ohne Basisstation

Hier ist kaum eine Vorarbeit nötig, bevor das System in Betrieb gehen kann. Meist wird nur eine SIM-Karte benötigt, damit der Sender eine Telefonverbindung aufbauen kann. Oftmals wird diese direkt mit dem Gerät mitgeliefert, ansonsten muss sie einzeln erworben werden. Ansonsten benötigt das Gerät nur Batterien.

Stationäre Notrufsysteme mit Basisstation

Hier muss die Basisstation zunächst an die Telefondose und das Stromnetz angeschlossen werden, um im Notfall eine Telefonverbindung zur Kontaktperson herstellen kann. Einige Geräte funktionieren auch noch zusätzlich mit Batterien, um im Falle eines Stromausfalles ebenfalls einen Hilferuf aussenden zu können.

Die Basisstation sollte an einem zentralen Platz der Wohnung aufgestellt werden, da hier der Freisprecher des Notfallsystems integriert ist.

Wichtig: Testet nach der Installation, ob das System auch wirklich funktioniert! Probiert den Notfallknopf aus, um zu schauen, ob wirklich eine Verbindung zu Kontaktperson hergestellt wird.

Im Gegensatz dazu befindet sich der Notfallknopf ständig beim Besitzer. Die Basisstation kann über den Notfallknopf und meistens auch direkt an der Basisstation aktiviert werden, um die Hilfe zu kontaktieren. Sollte kein Festnetzanschluss vorhanden sein, kann die Basisstation auch an das Mobilfunknetz angeschlossen werden.

Reichweite

Ob ein Notruf eingeht oder nicht, ist es entscheidend, dass Sender und Empfänger nicht weiter als die vom Hersteller angegebenen maximale Reichweite angebracht werden. Viele mobile Notrufe haben eine unbegrenzte Reichweite, da sie mit Telefonnetzwerken in Verbindung stehen, daher ist die Reichweite gerade bei stationären Modellen wichtig.

Im Haus muss berücksichtigt werden, dass Fenster, Türen und große Objekte, die Reichweite des Senders einschränken können. Daher sollte nach der Installation immer getestet werden, ob auch wirklich alles funktioniert.

Einige Hersteller bieten auch Repeater an, um das Signal in großen Wohnräumen zu verstärken, sodass das Signal beim Empfänger auch eingeht, selbst wenn die eigentliche Reichweite überschritten wurde.

Batterie oder Akku

Benötigen Sender und Empfänger Batterien oder Akkus? Wie oft müssen sie aufgeladen oder gewechselt werden? Manche Modelle zeigen an (beispielsweise durch blinkende Lichter), dass die Batterie gewechselt werden muss. Viele Batterien halten auch Jahre aus. Dennoch ist es wichtig, immer zu kontrollieren, ob nicht doch die Batterien gewechselt oder Akkus aufgeladen werden müssen.

Beim Energieverbrauch kommt es immer auf das Modell, die Häufigkeit der Nutzung und die Lebensdauer der Batterien und Akkus an. Informiere Dich also rechtzeitig, wie lange Du damit rechnen kannst, dass die Energiequellen durchhalten.

Quittierungsfunktion

Wenn der Notrufknopf betätigt wird, gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Alarm ausgesendet wird – kurzzeitig oder langandauernd. Bei kurzzeitigen Alarmen wird die Kontaktperson einmalig kontaktiert beziehungsweise ein Notsignal ertönt nur einmal. Bei langandauernden Notrufen ertönt durchgängig ein Signalton oder die Kontaktpersonen werden so lange angerufen bis die Nachricht quittiert wird. Das bedeutet, die Kontaktperson muss erst bestätigen, dass der Notruf eingegangen ist. So ist es unmöglich, dass der Notruf unbemerkt bleibt.

Kontakte

Ein wichtiger Faktor bei der Suche nach Hilfe ist natürlich die Kontaktperson. Wer soll informiert werden und wie viele? Meistens können drei bis fünf Kontakte eingespeichert werden. Außerdem ist es wichtig, sich zu vergewissern, ob die Personen in einer Dauerschleife mehrmals kontaktiert werden oder lediglich einmal geklingelt wird.

Welche Marken stellen qualitative Hausnotrufe her?

Um Dir einen kleinen Überblick zu geben, welche Marken hochwertige Produkte anbieten, stelle ich in diesem Abschnitt unsere persönliche Empfehlung vor.

Gigaset

Das deutsche Unternehmen Gigaset ist seit 1941 auf Telefone, Smart-Home-Systeme und Smartphones spezialisiert. Dabei legt Gigaset großen Wert auf die Langlebigkeit und Qualität ihrer Kommunikationsprodukte. Außerdem setzt sich das Unternehmen für eine umweltfreundliche Herstellung seiner Produkte ein.

AMG-Sicherheitstechnik

Die AMG-Sicherheitstechnik stell seit bereits über 30 Jahren Alarmsystemen und Technik zur Videoüberwachung her. Unter anderem entwickeln und produzieren sie auch Smart-Home-Anlagen und Notrufsysteme. Bei der Entwicklung sind ihnen dabei besonders die Qualität und Praxisnähe ihrer Produkte wichtig.

Bembu

Das österreichische Unternehmen „Bembu“ wurde 2015 gegründet und ist seither darum bestrebt, Menschen mehr Sicherheit im Alltag zu bieten. Um in Notfällen schnell Hilfe anfordern zu können, haben sie die GPS-Watch entwickelt und arbeiten mit der DRK zusammen.

Limmex

Seit 2011 stellt die Schweizer Limmex AG Notrufgeräte her, die besonders für Menschen mit einem höheren Sicherheitsbedürfnis gedacht sind. Limmex möchte mit seinen Produkten mehr Menschen ein selbstständiges und mobiles Leben ermöglichen.

Daytech

Mit mehr als 13 Jahren Erfahrung produziert die Daytech AG spezielle Alarm- und Sicherheitstechnik. Von Feueralarmsystemen bis hin zu Smart-Home-Systemen ist alles dabei. Die Daytech-Technik findet weltweit in verschiedenen Bereichen wie Schulen, Krankenhäuser und Fabriken Verwendung. Das Unternehmen wurde bereits vielfach für ihre Produkte ausgezeichnet.

Wo kann man Hausnotrufe kaufen?

Da es sich bei Hausnotrufen um eher spezielle Artikel handelt, können diese meist nur im Internet erworben werden. Ausnahmen bilden da nur Fachgeschäfte für Sicherheits- und Alarmtechnik.

Dafür kannst Du auf Webseiten von großen Handelsplattformen oder Anbietern von Sicherheitstechnik fündig werden. Diese bieten meist eine große Auswahl an Produkten und anhand der Kundenbewertungen, dem Kundenservice und der Rückgabegarantie kannst Du die Hausnotrufe miteinander vergleichen und Dir das beste Angebot aussuchen.

Welche Alternativen gibt es für Hausnotrufe?

Alternativ zu Notrufknöpfen, die die Angehörigen direkt informieren, können auch Hausnotrufdienste engagiert werden, die den Notrufalarm entgegennehmen. Je nach Schwere des Notfalls kontaktieren diese Notrufzentralen dann die Angehörigen, Kontaktpersonen, den Bereitschaftsdienst oder einen Krankenwagen.

Welche Ausstattung benötigst Du für einen Hautnotruf?

Damit ein Hausnotruf optimal funktioniert, wird kaum etwas benötigt. Allerdings müssen viele stationäre Modelle an das Strom- und Festnetz angeschlossen werden, daher sollte ein Festnetzanschluss vorhanden sein. In den meisten Fällen kann das System aber auch problemlos an das Mobilnetzwerk angeschlossen werden.

Der Sender wird mit Batterien betrieben, ab und an auch das Empfangsgerät. Oftmals werden Batterien bereits mitgeliefert. Achte aber auch darauf, wann die Batterien wieder gewechselt werden müssen. Einige Batterien können sogar Jahre überdauern. Das kommt aber auf das Gerät, die Batterien, die Herstellerangaben und die Nutzungshäufigkeit an.

Hausnotruf: Test-Übersicht

Häufig überprüfen Verbrauchermagazine Produkte auf ihre Qualität, um potenziellen Kunden eine Orientierung zu geben und sie in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. Daher haben wir bei den wichtigsten Verbraucherportalen nachgeschaut und deren Testergebnisse hier aufgeführt.

Testmagazin Hausnotruf-Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja, Test vorhanden 2018 Nein Hier klicken
Öko Test Nein, leider kein Test vorhanden -- -- --
Konsument.at Nein, leider kein Test vorhanden -- -- --
Ktipp.ch Nein, leider kein Test vorhanden -- -- --

Hausnotruf-Test von Stiftung Warentest

Im Jahr 2018 hat Stiftung Warentest neun Hausnotrufsysteme und -dienste von gemeinnützigen und privaten Organisationen getestet. Kontrolliert wurden unter anderem, wie die Anbieter reagieren, wenn ein Notrufsignal eingeht und wie schnell gehandelt wird. Außerdem wurde der Kundenservice, die Installation und die Verträge der Dienste überprüft.

Die Ergebnisse sind ernüchternd. Stiftung Warentest kann keiner der Service empfehlen. Die beste Beurteilung war lediglich befriedigend.

Von allen abgesetzten Hausnotrufen kamen die meisten zwar in der Zentrale schnell an, doch meistens wurde nur eine Verbindung zur Kontaktperson hergestellt. Die Mitarbeiter der Notrufzentrale haben bei den Hilfesuchenden oftmals nicht weiter nachgefragt, was vorgefallen ist, wie groß der Notfall ist und ob medizinische Maßnahmen erforderlich sind.

Es stellt sich also die Frage, ob Hausnotrufdienste immer die beste Wahl sind, und ob nicht vielleicht die Angehörigen besser aufgehoben sind, wenn man selbst direkt alarmiert wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Hausnotrufen

Wenn noch ein oder andere Fragen offengeblieben sein sollten, findet sich vielleicht in diesem FAQ die passende Antwort. Nachfolgend werden noch einmal die wichtigsten Fragen beantwortet.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Wurde bei der hilfsbedürftigen Person ein Pflegegrad festgestellt, zahlt die Krankenkasse einen Zuschuss für die Anschaffung eines Hausnotrufes und übernimmt sogar teilweise die Kosten für einen Notrufdienst (§ 40 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (XI)). Vorausgesetzt die Person lebt größtenteils allein, ist durch den Pflegezustand einem höheren Notfallrisiko ausgesetzt und ist im Falle eines Notfalls nicht imstande eigenständig Hilfe anzufordern.

Wie viel zahlt die Krankenkasse?

Die Krankenkasse zahlt Zuschüsse für die Installation sowie einen Notrufdienst. Die Beiträge belaufen sich auf 10,49 Euro für die Installation und 23 Euro im Monat für einen Hausnotrufdienst.

Können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden?

Sollte die hilfsbedürftige Person keinem Pflegegrad angehören, können die Kosten für einen Hausnotruf von der Steuer abgesetzt werden. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes von 2015 (Az. VI R 18/14) können die Kosten selbst dann von der Steuer abgesetzt werden, wenn der Nutzer in einem Altenheim oder ähnlichen wohnt.

Gibt es einen Hausnotruf Test der Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat im Jahr 2018 neun Hausnotrufdienste überprüft. Das Ergebnis ist ernüchternd. Keiner der Dienste konnte uneingeschränkt empfohlen werden. Die Bestnote war lediglich befriedigend.

Weiterführende Quellen

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